Dominikanische Republik

Paradiesische Strände und perfekte Wellen...

Damit man die ohne Einschränkungen genießen kann, sollte man sich vorher reisemedizinisch beraten lassen, obwohl die Dominikanische Republik zurecht als sehr sicheres Reiseland gilt.

Warum ist dann überhaupt eine Beratung sinnvoll?

Da sich die Dominikanische Republik die Insel Hispanola mit dem Nachbarstaat Haiti teilt und dort bekanntermaßen zahlreiche Infektionskrankheiten verbreitet sind, lässt sich eine Ausbreitung bestimmter Infektionserkrankungen auf die Dominikanische Republik nicht ganz verhindern.

Welche Risiken bestehen ganz konkret?

Eine wichtige Rolle spielen die sog. Vektor-basierten Infektionen, d.h. Krankheiten, die durch Moskitos übertragen werden. Diese sind vor allem in den touristischen Gebieten wie z.B. Punta Cana verbreitet. Dazu gehören:

  • Dengue Fieber
  • Zika Virus
  • Chikungunya Fieber
  • Malaria

Wichtig zu wissen ist, dass die Stechmücke Aedes aegypti als Überträger von Dengue, Chikungunya und Zika vor allem tagaktiv ist. Im Gegensatz dazu sind die Anopheles Mücken als Überträger der Malaria eher nachtaktiv. Daher ist konsequenter Mückenschutz über 24 h wichtig. Das heißt, Sie sollten sich tagsüber mit langer heller Kleidung (evtl. imprägniert) sowie sog. Repellentien (Mückenschutz, mit Diethyltuolamid = DEET) schützen und nachts unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen. Ob außerdem eine Malaria Prophylaxe sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden, jedoch ist in jedem Fall eine sog. Stand-by Medikation sinnvoll, die eingenommen wird, wenn klinisch der Verdacht auf eine Malaria besteht. Insgesamt ist das Malaria Risiko jedoch als gering einzustufen.

Reisediarrhoe (Reisedurchfall)

Nicht zuletzt durch die Cholera Epidemien in Haiti, besteht auch in der Dominikanischen Republik eine gewissen Infektionsgefahr neben dem üblichen Risiko für Reisediarrhoe. Daher ist es sehr wichtig auf eine gute Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Das bedeutet Nahrung entweder kochen oder selbst schälen und ausschließlich sicheres Wasser (versiegelte Flasche, mit Kohlensäure, selbst abgekocht) verwenden - auch zum Zähneputzen. Ihre Reiseapotheke sollte diese Erkrankungen mitabdecken.

Bilharziose

Die Schistosomen-Larven sind im gesamten Land im Süßwasser verbreitet. Wer trotzdem Rafting Touren etc. unternehmen möchte, sollte besser vorsorgen! Die sog. Pärchenegel können nämlich sonst sehr lästig werden!

Ciguatera

Manche Fische sind von Einzellern (Dinoflagellaten) befallen, die das Ciguatera-Toxin bilden. Es ist für uns vor allem neurotoxisch und kann zu verschiedenen Symptomen wie vermehrtes Schwitzen, Taubheitsgefühl, Übelkeit, Erbrechen und Schocksymptomatik führen. Es gilt unbedingt lokale Warnhinweise beim Fischverzehr zu beachten.

Impfungen

Für eine Reise in die Dominikanische Republik werden alle Standardimpfungen empfohlen, d.h. Tetanus, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln, Pertussis (Keuchhusten), (Pneumokokken und Influenza). Zudem sollten Sie sich vor der Reise gegen Hepatitis A impfen lassen. Je nach Reise- und Risikoprofil sind zudem Impfungen gegen Cholera, Typhus, Hepatitis B und Tollwut sinnvoll. Das sollten wir jedoch in einem persönlichen Gespräch genauer abklären.

Beste Reisezeit: November bis März

Regenzeit: Juni bis September

Sollten Sie noch Fragen haben kontaktieren Sie uns gerne!

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